​Leseprobe

Bernard Huguenin, Karl Fischer: Ottbergen - Klassiker der Dampflokzeit

Überarbeitete Neuauflage: Exklusiv und limitiert

Zwei Bände mit gesamt 576 Seiten

(Jeweils 288 Seiten, mit 145 Zeichnungen, 227 Farbbildern und 255 Schwarzweißbilder)

Format 24,2 x 30,2 cm, gebunden mit Hardcover, ca. 750 Abbildungen

Autor: Bernard Huguenin, Karl Fischer
Erscheinungstermin: 22.11.2013

Printausgabe
Best.Nr.: 16213041

158,00 €

Band I: Von den Anfängen bis 1960er

Band II: 1970er bis heute

Dieser grandiose Doppelband entführt den Leser in die letzten Jahrzehnte der Dampflokzeit – in den kleinen Ort Ottbergen, der heute zu Höxter gehört. Unter Eisenbahnfans erlangte der Bahnhof Ottbergen wegen seines einstmals bedeutenden Dampflok-Betriebswerks Kultstatus. Jetzt öffnen die „schwarzen Gesellen“ Ottbergens auf 576 Seiten die Tür zu einer einzigartigen Zeitreise in den Betriebsalltag der Eisenbahn von den Anfängen bis in die 1970er-Jahre. Die erlebte Geschichte der Zeitzeugen sorgt für eine unvergleichlich authentische Perspektive: Die Autoren kennen Mensch und Maschine, ihre Erlebnisse dokumentieren, was hinter dem Eisenbahnbetrieb, vor allem jenem mit Dampfloks, wirklich an Arbeit und Herzblut, an Organisation und Improvisation steckte. Was passiert auf der Lok, wenn der Zug ausfährt? Was geschieht im Stellwerk? Was macht zur gleichen Zeit der Lokleiter? In zahlreichen Begegnungen lernt der Leser typische, inzwischen aber verschwundene Berufe kennen, die mit der Dampflok und ihrem Betrieb verknüpft waren.

145 technische Zeichnungen, Tabellen, Karten, Zeittafeln, Gleispläne, Streckenprofile und Faksimiles, vier Ausklapptafeln, zahlreiche exklusive und zum Teil noch nie veröffentlichte großformatige Fotos lassen die klassische, große Zeit der Eisenbahn wieder auferstehen. Dem Buch beigelegt sind zwei beidseitig bedruckte Faltbeilagen im DIN-A0-Format u.a. mit den Gleisplänen Ottbergen 1958 und Altenbeken 1969 auf jeweils 1,10 m Breite und sechs technische Zeichnungen der Baureihe 44, ebenfalls rund 1,10 m breit. Eine bibliophile Kostbarkeit, die ihresgleichen sucht.

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Datum: 04.02.2016

Zuerst sei mal gesagt, dass es sich nicht um ein übliches Buch über einen Bahnhof handelt. Zwar sind alle Bedingungen dafür vorhanden, d.h. es wird der Bahnhof mit allen seinen Örtlichkeiten und Abläufen im Zeitenlauf dargestellt, aber diese beiden Bände sind viel mehr. Sie führen ein in das tägliche Leben und Arbeiten in diesem speziellen Bahnhof durch viele viele Geschichten rund um die Bahn und ihre Bedeutung für den Ort Ottbergen. Das geht teilweise sehr ins Persönliche, doch ist das auch gewollt, denn nur so kommt die Nähe des Lesenden zu den Zeitumständen und nebenher auch zu den Akteuren der Geschichten zustande. Dadurch versteht man viel von der Faszination, die die Autoren der beiden Bände zu dieser Fleißarbeit getrieben hat. Eine Fleißarbeit sind auch die Erklärungen zu grundlegenden Begriffen (z.B. der Funktion des sog. „Rangierhebels“ bei Lokomotiven) und Tätigkeiten (z.B. der Abläufe im Bw). Neben einer ganzen Menge von wirklich sehr schönen, teilweise künstlerisch anmutenden Bildern machen jedoch die Zeichnungen ebenso die Faszination dieser Bücher aus. Dies reicht von Grund- und Seitenansichten von Betriebsgebäuden bis hin zu farbigen CAD-Zeichnungen von Signalen, Tenderdrehgestellen oder Örtlichkeiten. Dazu wird auch die „Modellbundesbahn“ vorgestellt, wobei der Unterschied zwischen einem „Nachbau“ (also der korrekten Darstellung des Originals im Modell) und dem „Nachempfinden“ (also einem ungefähren Darstellen) eindeutig geklärt wird. Diesen Büchern sieht man an, dass die Autoren mit viel Liebe, einer Unmenge an Fleiß und viel Aktenstudium ein Meisterwerk schaffen wollten und es auch getan haben. Und um beim Persönlichen zu bleiben – ich kann diese Bände persönlich uneingeschränkt empfehlen.

Datum: 02.09.2015

Ich möchte Ihnen zu diesem absolut gelungenem Gesamtwerk gratulieren. Die meinerseits an diese Bücher gestellten Erwartungen haben Sie und ihre Mitstreiter weit übertroffen. Ich verschlinge zurzeit die Bücher, obwohl ich normalerweise keine Leseratte bin. Ein großes Lob an Sie.

Datum: 02.09.2015

Eines sei gleich vorweg genommen: Dieser Doppelband von Bernard Huguenin und Karl Fischer ist wohl mit das Beste, was die Eisenbahnliteratur jemals hervorgebracht hat. Es ist erlebte Eisenbahngeschichte.

Datum: 02.09.2015

Die oftmals in lebendigem Erzählstil gehaltenen Kapitel berichten von der Arbeit der Heizer und Lokomotivführer, vom Stellwerksdienst und der Arbeit bei der Bahnmeisterei. Alles über das Dampf-Dorado Ottbergen ... Buch-Klassiker.

Datum: 02.09.2015

Ein fast sinnliches Vergnügen ist es, in diesen 560 Seiten immer wieder zu blättern und zu lesen. Diese beiden Bände sollte man sich unbedingt gönnen.

Datum: 02.09.2015

Detailreiche Dokumentation über den Bahnhof Ottbergen samt Betriebswerk, Bahnmeisterei und sonstige Anlagen zur Zeit des Dampfbetriebs. Das zweibändige Werk schafft dabei spielend den Spagat zwischen anschaulich-unterhaltsamer und zugleich fachlich fundierter Darstellung. Eines der erfreulichsten Eisenbahnbücher der letzten Jahre.