Ostpreußen und seine Verkehrswege - Teil 2 ab 1945

216 Seiten, gebunden mit Hardcover, Großformat 22,3 x 29,7 cm, ca. 350 seltene meist bisher unveröffentliche  Aufnahmen, Faksimile, Karten und Grafiken.

 

ISBN: 978-3-8375-2075-0
Autor: Gerhard Greß, Jörg Petzold
Erscheinungstermin: 04.06.2019

Printausgabe
Best.Nr.: 581827

49,95 €

In den Jahren 1989/90, als die Menschen den „Eisernen Vorhang“ überwanden und die 1949 entstandenen Teilstaaten Bundesrepublik und DDR wieder zu einem Deutschland zusammenfanden, kam uns gedanklich auch jenes Land wieder näher, das Stalin 1945 zur einen Hälfte Polen und zur anderen seiner Sowjetunion zugeordnet hatte. Die Westmächte billigten dieses Vorgehen nur widerstrebend, weil sich dadurch eine weitere menschliche Katastrophe abzeichnete: die Vertreibung der Deutschen aus ihrer angestammten Heimat, die zu den folgenschwersten Ereignissen der Geschichte zählt. Viele Vorstellungen verbinden sich noch heute mit dieser einst östlichsten deutschen Provinz. Durch seine wunderschönen Landschaften, tiefdunklen Wälder, unzähligen Seen und schattigen Baumalleen an den Chausseen wurde es zum Begriff für verlorene Heimat und Sehnsucht. Wie in dieser beliebten VGB-Buchserie üblich, spielen in diesem Standardwerk die großen und kleinen Bahnen sowie die sonstigen Verkehrswege wie Straßenbahnen und die Schifffahrt eine wichtige Rolle. Auch dieser Teil 2 führt Sie mit seltenen Fotografien durch ein Gebiet, das bis heute nichts von seiner landschaftlichen Schönheit und seinem magischen Reiz verloren hat.

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Datum: 05.07.2019

Im zweiten Teil des Werkes zeigen die beiden Autoren Gerhard Greß (+) und Jörg Petzold die Entwicklung Ostpreußens nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf. In über 350 Aufnahme, davon wurden zahlreiche vorher niemals gezeigt, vermitteln die Verfasser dem Leser Eindrücke, wie sich die einzelnen Städte und Gebiete in den zurückliegenden Jahrzehnten entwickelt haben. Einleitend widmet sich das Werk dem Ende des Krieges und der Vertreibung mit Flucht und Sorge um die Zukunft. Danach wird in Wort und Bild aufgezeigt, wie sich einzelne Städte und Regionen und die dortigen Verkehrsträger von damals bis Zeit der Wende 1989/90 entwickelt haben. Alleine das Zusammentragen der einzelnen Aufnahmen verdient Hochachtung, war doch in dieser Zeit in den sozialistischen Staaten strengstes Fotografierverbot, besonders bei Bahnanlagen. Dabei liegt der Schwerpunkt neben den Bahnen mit Regelspur, jedoch werden die Schmal- und Breitspurbahnen ebenfalls umfangreich erwähnt. Daneben finden sich auch die Verkehrsmittel Straßenbahn und Bus und im geringen Maß die Flussschifffahrt, mindestens im Bild Der vorliegend Band 2 setzt dort an, wo Band 1 endet. Beide Bände spiegeln sehr umfangreich die Verkehrsentwicklung dieser Region bis in die heutige Zeit und sind, nicht nur für Historiker ein Fundus an Wissen über Ostpreußen und sein Verkehrswesen. Absolut lesenswert.

Datum: 27.06.2019

Herzlichen Dank für diese tolle Idee Ich habe das Werk flüchtig gelesen und bin begeistert. Eine wahre Fleißarbeit, die jeden Ostpreußen überzeugen muss. Die beiden Bände werden einen Ehrenplatz in unserem Archiv in Hagen a.T.W. erhalten.