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​Seite 98 Korrektur


Harzer Schmalspur-Spezialitäten Band II

Mit historischen Fotos, Faksimiles, Karten und Gleisplänen, Fahrzeug- und Gebäudezeichnungen

132 Seiten, Format 22,5 x 30,0 cm, Klebebindung, mit über 50 Karten, Gleisplänen und Zeichnungen, mehr als 20 Faksimile-Abbildungen, und ca. 200 Farb- und Schwarzweiß-Bildern

ISBN: 978-3-8375-1647-0
Autor: Otto O. Kurbjuweit
Erscheinungstermin: 28.04.2016 Bitte beachten Sie: Dieses Produkt ist als gedruckte Ausgabe vergriffen.

Printausgabe
Best.Nr.: 581604

15,00 €

eBook
Best.-Nr.: 581604-e

13,99 €

Wollen es die Eisenbahnfreunde und Modellbahner denn so genau überhaupt wissen? Das fragte sich Autor Otto O. Kurbjuweit auch schon bei Band I der "Harzer Schmalspur-Spezialitäten". Offenbar wollten sie, denn das in respektabler Auflage gedruckte Werk ist seit langem völlig vergriffen. Ohne Hemmungen bleibt er daher dem erfolgreichen Konzept des ersten Bandes treu und widmet sich auch diesmal speziellen Themen und Aspekten  der teilweise längst verschwundenen Schmalspurbahnen im Harz. Nebenbei schreibt er so manches neue Kapitel Heimat- und Zeitgeschichte.

In erschöpfenden Kapiteln, die fast schon den Charakter einer Monografie haben, geht es etwa um den Güterverkehr auf der Selketalbahn und um die Lauterberger Barytindustrie mit ihren Grubenbahnen. Betriebliche Aspekte wie der einstmalige Kurswagenübergang von der Südharz-Eisenbahn auf die Nordhausen-Wernigeröder Eisenbahn in Sorge werden ebenso betrachtet wie längst vergessene Güterverkehre zu Steinbrüchen und Industrieanschlüssen. Nebenbei erfährt der Leser auch noch, was es mit den "Dicken Wismarern", die auch "Sargdeckelwagen" hießen, auf sich hatte.

Und weil Otto O. Kurbjuweit auch ein besonderes Faible für den Betrieb hat, ist das Werk überdies eine Ideenfundgrube für Modellbahner. Neben einem fundierten Text, Faksimileabbildungen und allerlei Zeichnungen von Fahrzeugen und Gebäuden stellen zahlreiche Skizzen, Gleispläne und Karten bestimmte Betriebsabläufe des Vorbildes so dar, dass der Modellbahner in die Lage versetzt wird (und auch Lust dazu bekommt), sie so oder so ähnlich nachzustellen.

Auf S. 98 hat sich leider ein falscher Fotoausschnitt eingeschlichen, die korrigierte Seite steht hier zum Download bereit.

Auszüge aus unserem Inhalt

Impressum

Vorwort

Ein alter Krieger aus Nordhausen

  • Die Fürstlich Stolberg-Wernigeröder Steinbrüche und ihre Anschlüsse

Güterverkehr im Selketal

  • Schmalspurig und wichtig bis zur Wende

Die Dicken Wismarer

  • Die schweren Stahlwagen der NWE, die auch Sargdeckelwagen hießen

Papier und Schokolade aus Hasserode

  • Wie sich der Heeresfeldbahn-Dreikuppler „Fiffi“ sein mageres Brot verdiente

Diener zweier Herren

  • Je eine „Doppelhaushälfte“ für NWE und GHE im EG Eisfelder Talmühle

SHE trifft NWE

  • Kurswagenübergang in Sorge

Weißes Gold aus dem Harz

  • Die Barytindustrie in Bad Lauterberg und ihre Grubenbahn
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Datum: 18.10.2018

Tolles Heft, das ich schon länger besitze. Sehr informativ und ausführlich geschrieben! Wenn das Heft noch von 2016 stammt, dann sind noch folgende Korrekturen notwendig zum Bild der Rangierabteilung im Sägewerk in Hasselfelde: - Das Bild zeigt nicht eine Malletlok der GHE, sondern eine der kleinen 3-Kuppler - Die Quelle ist nicht (!) "Sammlung des Verfassers", sondern "Sammlung Holger Härtling"! Ich hatte ein Fotos aus einem Privatalbum gescannt und es längere Zeit vor dem Heft dem Autor zugesendet. Er hatte das Bild dann veröffentlicht, ohne sich zu erinnern, von wer es hatte. (Danach hatten wir per Email dazu Kontakt. In einem geplanten 3. Heft sollten dann korrekte Angaben gemacht werden.)

Datum: 02.06.2016

Harzer Schmalspur-Spezialitäten gelungen, einen tiefen Blick in die Geschichte und Besonderheiten der Schmalspurbahnen des Harzes zu werfen. In sieben umfangreichen Kapiteln, jedes für sich schon fast eine eigene Monografie, werden die Fürstlich-Stolberg-Wernigeröder Steinbrüche und ihre Gleisanschlüsse, der Güterverkehr im Selketal und die schweren Stahlwagen der NWE textlich wie auch bildlich bis in die Details aufbereitet. In gleicher Akribie befasst sich der Verfasser mit dem kleinen Heeresfeldbahn-Dreikuppler „Fiffi“, welcher sein mageres Brot mit Papier und Schokolade aus der Gemeinde Hasserode verdiente. Danach schweift sein Blick zum Empfangsgebäude der Station Eisfelder Talmühle, wo die NWE und die GEHE jeweils eine „Doppelhaushälfte“ bewohnten. Bevor er sich auf Umfassenste mit der Bartyindustrie in Bad Lauterberg befasst vermittelt uns Otto O. Kurbjuweit noch viel Wissenswertes zum Kurswagenübergang zwischen der SHE und der NWE in Sorge. Und da der Autor auch ein Herz für die Modellbahner hat, liefert er mit dem Band II ebenso wie in Band I zahlreiche Skizzen, Zeichnungen, Gleispläne und Karten mit, welche unweigerlich auf eine Umsetzung ins Modell warten. Fazit: Eine Wissensdatenbank erster Güte. Und, ein Heft voller toller Anregungen für den Modellbahner. Einfach super. Absolut empfehlenswert für den Bahnhistoriker und den Modellbauer. Anmerkung: Für einen möglichen Band III sucht Otto. O. Kurbjuweit weiterhin Dokumente zur Bahngeschichte des Harzes, besonders Aufnahmen von Güterzügen der NWE, SHE und GEHE. Aber auch alle anderen Dokumente zur Schmalspurgeschichte des Harzes sind gern gesehen.