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Das Maschinenamt Heilbronn - Die Zugförderung in Nordbaden und Nordwürttemberg

Teil 1: Geschichte, Aufgaben, Episoden

Jeder Band mit 272 Seiten, gebunden mit Hardcover, Format 22,3 x 29,7 cm, mit ca. 510 Farb- und historischen Schwarzweißfotos, Skizzen und Zeichnungen

 

ISBN: 978-3-8375-2127-6
Autor: Ralph Müller
Erscheinungstermin: 20.08.2019

Printausgabe
Best.Nr.: 581906

39,95 €

„Das Maschinenamt Heilbronn“ - der harmlos und lokal klingende Titel lässt nicht erahnen, welchen Paukenschlag dieses zweibändige Werk in der Eisenbahnszene auslöst. Es fängt nicht nur damit an, dass ein Kollegenkreis ehemaliger Vorstände und Mitarbeiter des längst vergangenen Maschinenamts sich seit 35 Jahren trifft, sondern auch das Wohlwollen des Bahnvorstands für die Vergangenheitsaufarbeitung hat. Dieses Kollegium hat sein jüngstes Mitglied, das auch schon die 50 deutlich überschritten hat, mit der Koordination und Herausgabe betraut und legt ein Werk vor, das das Potenzial zum Kultbuch für die heutige Generation von Verkehrspolitikern und Eisenbahninteressierten hat.

 

Mit einer sachlichen Chronologie kommen Einblicke in eine Welt einher, die Außenstehenden völlig unzugänglich sein mag, wie das Innere des Militärs oder der Kirche. Eine Ahnung von Profession, Mission und Nachhaltigkeit wird fassbar, die im aktionistischen Politikbetrieb mit Ausschreibungskarussell und vielfach gebrochenen Entwicklungslinien gar nicht möglich und denkbar scheinen.

 

Die alten Heilbronner Eisenbahner geben allen Grund zur Hoffnung, dass eine Eisenbahn gut und sicher funktioniert, die auf der Motivation und Verbindung von Menschen aufbaut, die die Randbedingungen ihrer lebenslangen beruflichen Hingabe selbst als gut und sicher erfahren. Damit ist der Ball wieder bei der Gesellschaft, uns allen und den von uns gewählten Politikern: Welche Eisenbahn soll es denn sein, welche wollen wir gerne? Was Eisenbahn und Eisenbahner waren und sein können, das wird bei der Lektüre dieses spannenden, informativen und emotionalen Buches klarer als in vielen akademischen oder polemischen Abhandlungen der Gegenwart.

 

Wie heißt es so schön auf dem Rücktitel des Buches? „Dieses Buch erzeugt Sehnsucht.“

Auszüge aus unserem Inhalt

Das Maschinenamt Heilbronn - Teil 2

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Datum: 03.09.2019

Ausführlich beschreibt Ralph Müller als verantwortlicher Redakteur die Geschichte und Aufgaben des einstigen Maschinenamtes Heilbronn mit seinen unterstellten Bahnbetriebswerken im Band 1 „Das Maschinenamt Heilbronn“, welches in der Reihe „Bahn- und Zeitgeschichte“ erschienen ist. Zusammen mit Wolfgang Löckel und zahlreichen, auch ehemaligen, Eisenbahner entstand ein Werk, welches die Geschichte des Bahnbetriebs in dieser „Fränkischen Region“ um das Maschinenamt Heilbronn zusammenfasst. Entstanden ist dabei ein Werk, dass getrotzt als ein Standard und Nachschlagewerk für die kommenden Jahre angesehen werden darf. Neben der reinen Geschichte dieser wichtigen Eisenbahndienststelle ausgehend von der Königlich-Württembergischen Staatseisenbahn über die Deutsche Reichsbahn bis zur Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bahn AG , der späteren Regionalabteilung Heilbronn findet der Leser auch vielen, teils auch humorige Episoden aus dem Betriebsalltag. Zahlreiche Aufnahmen, Skizzen und Zeichnung erläutern das Geschriebene anschaulich und geben einen Einblick in den oftmals auch anstrengenden und gefährlichen Betriebsalltag. Ein Buch, das nicht nur für Interessierte am Bahnbetrieb rund um die Region Heilbronn interessant sein dürfte, sondern eigentlich für jeden an der Bahngeschichte Interessierten.

Datum: 24.08.2019

„Das Maschinenamt Heilbronn“ - der harmlos und lokal klingende Titel lässt nicht erahnen, welchen Paukenschlag dieses zweibändige Werk in der Eisenbahnszene auslöst. Es fängt nicht nur damit an, dass ein Kollegenkreis ehemaliger Vorstände und Mitarbeiter des längst vergangenen Maschinenamts sich seit 35 Jahren trifft, sondern auch das Wohlwollen des Bahnvorstands für die Vergangenheitsaufarbeitung hat. Dieses Kollegium hat sein jüngstes Mitglied, das auch schon die 50 deutlich überschritten hat, mit der Koordination und Herausgabe betraut und legt ein Werk vor, das das Potenzial zum Kultbuch für die heutige Generation von Verkehrspolitikern und Eisenbahninteressierten hat. Mit einer sachlichen Chronologie kommen Einblicke in eine Welt einher, die Außenstehenden völlig unzugänglich sein mag, wie das Innere des Militärs oder der Kirche. Eine Ahnung von Profession, Mission und Nachhaltigkeit wird fassbar, die im aktionistischen Politikbetrieb mit Ausschreibungskarussell und vielfach gebrochenen Entwicklungslinien gar nicht möglich und denkbar scheinen. Die alten Heilbronner Eisenbahner geben allen Grund zur Hoffnung, dass eine Eisenbahn gut und sicher funktioniert, die auf der Motivation und Verbindung von Menschen aufbaut, die die Randbedingungen ihrer lebenslangen beruflichen Hingabe selbst als gut und sicher erfahren. Damit ist der Ball wieder bei der Gesellschaft, uns allen und den von uns gewählten Politikern: Welche Eisenbahn soll es denn sein, welche wollen wir gerne? Was Eisenbahn und Eisenbahner waren und sein können, das wird bei der Lektüre dieses spannenden, informativen und emotionalen Buches klarer als in vielen akademischen oder polemischen Abhandlungen der Gegenwart. Wie heißt es so schön auf dem Rücktitel des Buches? „Dieses Buch erzeugt Sehnsucht.“