​Leseprobe

Dampf bleibt Dampf

Teil 2: Mit Günter Meyer in den Norden der DDR

144 Seiten, gebunden mit Hardcover, Format 22,3 x 29,7 cm, mit ca. 200 Farb- und historische Schwarzweißfotos

 

ISBN: 978-3-8375-1920-4
Autor: Helge Scholz / Manfred Meyer
Erscheinungstermin: 19.12.2017

Printausgabe
Best.Nr.: 581735

29,95 €

eBook
Best.-Nr.: 581735-e

26,99 €

In dem bereits erschienenen Band „Dampf bleibt Dampf“ konnten Sie schon viel über Günter Meyers Leben und Schaffen erfahren und wie ich diesen begnadeten Eisenbahnfotografen kennenlernte und seinem Freundeskreis angehören durfte.

„Meyerfotos“ bürgen für Qualität. Sie zeigen die Romantik der sächsischen Regel- und Schmalspurbahnen von Görlitz bis Plauen, Leipzig bis Oberwiesenthal. Das ist eine weit verbreitete Meinung. Darüber hinaus gibt es aber noch viel mehr. Wieso? Nach Thüringen hat es ihn u.a. zur Trusebahn und der Nebenstrecke nach Ruhla gezogen. Aber weit mehr in den Norden! Bei einer Urlaubsreise im Jahr 1954 sammelte er erste Eisenbahnerlebnisse in der nördlichen Region. Da streifte Günter Meyer als fast 30-Jähriger zwischen abgestellten Dampflokomotiven in Züssow umher und porträtierte sich auf dem Führerstand einer ausgemusterten Lok der Baureihe 36, der 36 502. Damals dachte verständlicherweise noch niemand ernsthaft darüber nach, beispielsweise diese Lok, eine T 4.2, museal zu erhalten. Jene Nachkriegszeit erforderte andere Anstrengungen.

Der junge Mann hatte auf jeden Fall die Eisenbahn im Norden der Republik als sein zweites großes Interessengebiet auserkoren. Das hat sich auch niemals geändert. Mit den Haupt- und Nebenstrecken sowie vielen Schmalspurbahnen, wie in Sachsen, ein reiches Forschungsfeld. Zudem fand er die Schmalspurbahnen in unterschiedlichen Spurweiten und teils zu Netzen verknüpft vor. Wir können nur davon träumen. Er hat alles erlebt und genossen. Sein Fahrtentagebuch berichtet darüber bis ins kleinste Detail wie über Zugnummern, Abfahrzeiten, Namen von Kollegen, kleine Randbemerkungen über den Zustand manch vorgefundenen Fahrzeuges oder ganzer Stationen und nicht zu vergessen über die Landschaft. Auf dem Fahrrad strampelte er sprichwörtlich über Stock und Stein und durch Unwetter hindurch. Gemeint seien dabei die gleislosen Trassen der nach 1945 abgebauten Strecken. Günter Meyer hatte wenig Mühe, deren Verlauf zu erkennen. So waren es damals noch „greifbarere Zeitreisen“, gegenüber heutigen Streckenabwanderungen, wo sich manche Dämme in Feldern aufgelöst haben.

Über Bahnen im Norden soll nun der zweite Band zu Günter Meyers Schaffen berichten. Der Begriff Norden wird ein wenig weiter ausgelegt. Die reizende Schmalspurbahn von Dahme nach Jüterbog ist in den Reigen aufgenommen oder die Forster „Jule“. Über Berlin geht es dann wirklich gen Küste. Abstecher unternehmen wir in die Welt der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn und in die Prignitz. Nach Norden hat aber ein eisenbahngeografisches Ende – die nördlichste Station der Deutschen Reichsbahn, Altenkirchen.

In der Vorbereitungszeit dieses Bandes sind auch ein paar Raritäten aus dem umfangreichen Archiv geborgen worden. Einige Farbaufnahmen vom Verkehrsträgerwechsel zwischen Friedland und Anklam sowie Kyritz und Breddin wurden „entdeckt“. Auf den Rückseiten von manchen Aufnahmen stand der Hinweis „vom Farbfilm“, worauf hin etwas tiefer gesucht wurde. Bildschätze auf NC 16-Farbnegativen kamen zum Vorschein.

Begeben Sie sich nun bei der Lektüre der folgenden Seiten in eine vergangene Zeit, als Günter Meyer die Strecken des Nordens aufsuchte. Die Zeitspanne von 1954 bis 1969 wird Ihnen eindrucksvolle Motive bieten, besonders, weil Günter Meyer die Bahn in Symbiose mit dem Alltagsleben der Regionen ins Bild setzte.

Auszüge aus unserem Inhalt

Vorwort

Einleitung

Das Dahmer Sammelsurium

Unbedingt noch mal zur Jule nach Forst

Ein letzter Hauch vom legendären Berliner Verkehrsgewühl

Hinter Elises Schwestern nach Altlandsberg

Dampflokherrlichkeit der Altmark

Damals und heute – 1963

Pritzwalk, Hauptbahnhof der Prignitz

Unterwegs im Pollo

Mit der 03.10 via Pasewalk und Anklam zum Strelasund

Mit ner „Wanne“ durch die Mecklenburger Wiesen

Zu den Spuren der DKBO und nach Tutow

Zauberhafte MPSB – Romantik auf 600 mm

1:0 für die FKB 100 „Marie Klockow“ – ein Idyll der Uckermark

G 8.1-Dampf zwischen Ostsee und Achterwasser

Auf der Südstrecke vom Sund nach Puttbus

Nach Norden

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Datum: 08.01.2018

Auch im vorliegenden zweiten Band von „Dampf bleibt Dampf“ ist es Helge Scholz und Manfred Meyer gelungen, das besondere Flair, welches die Aufnahmen von Günter Meyer vermitteln, dem Leser aufzuzeigen. Neben Dampf auf Strecken mit Regelspur finden sich auch viele Aufnahmen vom Betrieb auf den nördlichen Schmalspurstrecken der ehemaligen DDR. Viele der Aufnahmen rufen direkt danach, in einer Miniaturisierung, egal in welchen Maßstab, nachgebildet zu werden. Weiterhin ist das neue Buch auch wieder eine wahre Fundgrube für die Freunde der Eisenbahn vergangener Zeiten. Viele der Aufnahmen zeugen vom Betrieb heute längst vergessener Strecken und Fahrzeuge. Ein Buch, welches in jedes Regal eines Eisenbahnfreundes und Modellbahners gehört, und zwar so, dass es immer griffbereit ist. Sehr Empfehlenswert.

Datum: 22.12.2017

Sehr gutes Buch. Das man hier mal wieder etwas über vergessene Bahnlinien liest ist super. Auch die Fotos sind wohl von einer sehr guten Qualität und selten. Ich hätte mir noch ein wenig Zeichnungen und Pläne gewünscht. Was ich der Leseprobe entnehme ein interessantes Buch. Bewertung aus unserer Testleser-Aktion www.vgbahn.de/testleser

Datum: 15.12.2017

Man merkt, daß der Autor ein herzliches Verhältnis zu Günter Meyer hatte. Sehr einfühlsam geschrieben, wird ihm hoher Respekt gezollt! Stimmungsvolle Bilder, ergänzt durch genaue Beschreibungen der besuchten Strecken, lassen in der Fantasie des Lesers längst vergangene Zeiten auferstehen!

Datum: 11.12.2017

Es ist für mich immer wieder eine Freude, Fotos von Günter Meyer zu betrachten. Vor etwa 40 Jahren hat er mir schon Abzüge seiner Bilder überlassen. Sie waren und sind stets hervorragend geeignet, das gesamte "Eisenbahn-Fluidum" der DR-Zeit auf sich einwirken zu lassen. Gar manche der die abgebildeten Zugzusammenstellungen habe ich auf der Modellbahnanlage nachgestellt. Auch dieses Buch ist wieder eine Fundgrube für Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner, wie alle vorher erschienenen "Meyer-Bücher" auch. Es kann uneingeschränkt empfohlen werden. Mit dem Dank an Dr. Manfred Meyer, Helge Scholz und den Verlag verbinde ich die Hoffnung, dass es lange nicht das letzte Buch dieser Art sein wird.

Datum: 09.11.2017

Im zweiten Teil der Serie werden Günter Meyers Exkursionen in den Norden der DDR beschrieben. Dabei gibt es wieder beeindruckende und stimmungsvolle Bilder zu sehen. Die 36 502 aus der Produktbeschreibung und dem Vorwort wird im Buch selbst dann korrekt als P 4.2 und nicht als T 4.2 eingeordnet. Bewertung aus unserer Testleser-Aktion www.vgbahn.de/testleser