Eisenbahnchronik

Aktuelle Kalenderwoche 3


15.01.1923 Epoche II

Oberweißbacher Bergbahn nimmt nach bahnamtlicher Abnahme den Betrieb auf

15.01.1906 Epoche I

Zehn P 8 zur Probe bestellt.

Der preußische Minister der Öffentlichen Arbeiten, Hermann von Budde, bestellt zehn „3/5-gekuppelte Heißdampf-Schnellzuglokomotiven mit 1750 mm großen Treibrädern und Schmidt’schem Rauchröhrenüberhitzer“ bei der BMAG, vormals L. Schwartzkopff. Die P 8 entstand in der Zeit des epochalen Übergangs von der Nassdampf- zur Heißdampflokomotive. Die Konstruktion unterlag starken Einschränkungen bezüglich Länge und Gewicht, die gewünschte Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h musste auf Tempo 100 reduziert werden. Diverse Kinderkrankheiten galt es zu beseitigen.

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19.01.1961 Epoche III

Start für die ersten Neubau-Elektrolokomotiven der DR: E 11 vor Schnellzügen, E 42 (ab 14.01.1963) vor Personen- und Güterzügen

Im Jahr 1953 ist es der Deutschen Reichsbahn möglich, nach den massiven Reparationsleistungen an Rußland auf der Strecke Halle - Köthen Magdeburg wieder einen elektrischen Bahnbetrieb aufzunehmen. Nur mit großer Kraftanstrengung kann die DR in den kommenden Jahren weitere Bahnstrecken elektrifizieren. Für den elektrischen Betrieb stehen anfänglich ausschließlich Triebfahrzeuge aus den 30er- und 40er-Jahren zur Verfügung. Erst am 19. Januar 1961 kann die DR mit E11 001 die erste Neubau-Elektrolokomotive in Betrieb nehmen.

19.01.1961 Epoche III

Die 78 1002 wurde am 19. Januar 1961 ausgemustert

Glücklose Außenseiter: Zwei P 8 der Deutschen Bundesbahn wurden 1950/51 zu Tenderlokomotiven mit einem neu konstruierten zweiachsigen Kurztender umgebaut. Sie erhielten die Betriebsnummern 78 1001 und 781002. Die Rückwärtsgeschwindigkeit konnte nicht wie erhofft auf 100 km/h erhöht werden, die beiden Loks blieben ungeliebte Sonderlinge. In der Spezialausgabe "Preußische P " vom Eisenbahn Journal ist den beiden missglückten Metamorphosen ein eigenes Kapitel gewidmet.

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20.01.1942 Epoche II

Floridsdorf baut größte und stärkste Zahnradlokomotive der Welt

Für den Betrieb am steirischen Erzberg werden von der Lokomotivfabrik Wien-Floridsdorf zwei gewaltige Zahnradlokomotiven gebaut. 1941 werden sie ausgeliefert und erhalten die Bezeichnung 97 401 und 402. Diese Maschinen mit der ungewöhnlichen Achsfolge 1´F1´ mussten fast ein Jahr auf ihren Planeinsatz warten.