Eisenbahnchronik

Aktuelle Kalenderwoche 20


14.05.1963 Epoche III

Das Prestigeprojekt Vogelfluglinie wird offiziell eingeweiht

Die offizielle Einweihung der Vogelfluglinie fand am 14. Mai 1963 durch König Friedrich IX. von Dänemark und den deutschen Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke statt. Das markanteste Bauwerk der Vogelfluglinie bildet bis heute die filigrane Konstruktion der 963,4 Meter langen kombinierten Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Fehmarnsund, die das Festland mit der Insel Fehmarn verbindet.

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15.05.1928 Epoche II

Deutsche Reichsbahn schickt "Rheingold" auf die Reise

Am 15. Mai 1928 führt die Deutsche Reichsbahn mit dem "Rheingold" einen Luxuszug ein, der eine neue und schnelle Verbindung von Holland über Köln, den Rhein entlang bis nach Basel, Zürich und Luzern herstellt.

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15.05.1954 Epoche III

Nach zwei Probeloks ist Schluss: Die Lokomotiven 23 001 und 23 002 werden der Versuchsanstalt Halle zugewiesen

Im Mai 1954 erhält die Fahrzeug-Versuchsanstalt in Halle die beiden 1941 noch von der Deutschen Reichsbahn gebauten Probelokomotiven 23 001 und 23 002.

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15.05.1933 Epoche II

Fliegender Hamburger - erst der ICE war schneller

Der "Vt 877a/b" brauchte nur 138 Minuten für die Strecke von der Hansestadt Hamburg nach Berlin - weniger als die Hälfte der Zeit, die damalige D-Züge benötigten. Ab 1933 verkehrte der 42 m lange Luxuszug mit 102 Sitzplätzen und viersitzigem Bistro bis zum Kriegsbeginn zwischen Hamburger Hauptbahnhof und dem Lehrter Bahnhof in Berlin als weltschnellster Reisezug und wurde als "Fliegender Hamburger" zur Legende: In nur 138 Minuten legte der zweiteilige Schnelltriebwagen ab 15. Mai 1933 die 286 Kilometer zwischen den zwei Metropolen zurück, ein Streckenrekord, der erst 64 Jahre später durch einen ICE der Deutschen Bundesbahn unterboten werden konnte - um ganze drei Minuten! Mit zwei 420-PS-Dieselmotoren und einer "Spitze" von 160 km/h hätte das cremefarben/violette "Geschoss" der Wumag in Görlitz noch schneller sein können, aber die Gleise gaben einfach nicht mehr her.

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15.05.1927 Epoche II

24-Stunden-System bei der DRG

In Europa war die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) das letzte große Bahnunternehmen, das an den zwölf Vormittags- und zwölf Nachmittagsstunden festhielt. Schrittweise führten vor 1927 die meisten Staaten unseres Kontinents die 24-Stunden-Einteilung des Tages ein. Die DRG stellte erst zum Beginn des Sommerfahrplanes am 15. Mai 1927 die Uhrzeit in das 24-Stunden-System um, so wie wir es heute noch kennen. In einer Verfügung des Generaldirektors der DRG heißt es: „Anlässlich der Einführung der Vierundzwanzigstunden-Zählung sind die Ziffernblätter der in geringer Höhe angebrachten Uhren an den Außenseiten der Bahnhöfe, in den Bahnhofsvorhallen, in den Warteräumen und auf den Bahnsteigen mit neuen Stundenziffern 13 bis 24 zu versehen. Von der Änderung der Ziffernblätter der Turmuhren, der ziffernlosen Uhren und der Uhren in den Diensträumen ist Abstand zu nehmen.“

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16.05.1985 Epoche IV

Für Sonderfahrten nimmt DB Dampfbetrieb wieder auf

Nach Jahren der "Dampfabstinenz" werden zum 16. Mai 1985 von der Deutschen Bundesbahn anlässlich des Jubiläums "150 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg wieder Sonderfahrten mit Dampflokomotiven aufgenommen.

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16.05.1881 Epoche I

Siemens & Halske präsentieren erste elektrische Straßenbahn der Welt

In Berlin wird die von Siemens & Halske errichtete erste elektrische Straßenbahn der Welt am 16. Mai 1881 ihrer Bestimmung übergeben.

18.05.1990 Epoche IV/V

TGV-A 325 fährt 515,3 Stundenkilometer

https://shop.vgbahn.info/eisenbahn-journal/shop/v+200-_113.html

18.05.1921 Epoche II

Deutsche Reichsbahn typisiert Dampflokomotiven

18.05.1952 Epoche III

Fernschnellzug "Blauer Enzian" bietet Reisekomfort in höchster Qualität

Die von Grund auf überholten Wagen des ehemaligen Henschel-Wegmann-Zuges verkehren allerdings erst ab dem Fahrplan-Wechsel im Mai 1953 als Fernschnellzug "Blauer Enzian" zwischen Hamburg-Altona und München.

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18.05.1976 Epoche IV

Circus Roncalli feiert Welturaufführung

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens zog der Roncalli-Jubiläumszug unter der Begleitung von eigens eingeladenen Zirkusfans am 12. April 2016 von Essen nach Köln, wo er anschließend gastierte. Gezogen wurde der lange Zug mit historischen Zirkuswagen von der Bochumer DGEG-Lok 38 2267. Diese Bespannung folgt einer gewissen Tradition: Bereits vor 22 Jahren organisierte der damalige Zirkusdirektor Bernhard Paul während der Sommerreise von Köln nach Berlin eine Bespannung mit Museumsloks. Zunächst zog 221 116 über Altenbeken und durch das Weserbergland. Danach übernahm 50 3606 der Eisenbahnfreunde Oebisfelde den Zug von Braunschweig und beförderte ihn nach Berlin.

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