MBB: Brücken, Mauern und Portale von Klaus Eckert

Kunstbauten in verschiedenen Ausführungen schmücken die H0-Anlage

Der dritte Band der „Modellbahn-Bibliothek“ widmet sich den vielfältigen Eisenbahn-Kunstbauten, die eine Bahnstreckebegleiten und prägen. Ausgehend von Vorbildsituationen wird die Umsetzung von Brücken und Überführungen, von Stützmauern und Tunnelportalen ins Modell gezeigt. Schritt für Schrittwerden die einzelnen Bastelabschnitte dokumentiert, und weil auch die Bauanleitungen als solche für jedermann leicht nachvollziehbar sind, bleibt dem selbstbauwilligen Modellbahner überlassen, mit welchen der unzähligen Anregungen und Szenener für absolute Blickfänge auf seiner Anlage sorgen will.

 

Ein kurzer Tunnel lockert jede Anlagenlandschaft auf. Zudem ist er relativ leicht im Modell umzusetzen. Portale unterschiedlichster Bauform gibt es im Zubehörhandel als Fertigmodelle. Dasselbe gilt für die Flügeloder Stützmauern. Für die Innengestaltung sind ebenfalls gebrauchsfertige Produkte erhältlich. Das Gelände über dem Tunnel entsteht im Eigenbau aus Hartschaum und Gips. Bei einer elektrifizierten Strecke sollte der betreffende Abschnitt schon vor dem Aufsetzen des Tunnels fertig gestellt sein.

 

Um die Streckenführung ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, bietet sich unter anderem der Bau eines kurzen Tunnels an. Nicht jeder Tunnel dient schließlich der Unterquerung großer Gebirge. Massive Gesteinsformationen machten früher auch schon beim Vorbild den Bau eines Tunnels in kleineren Ausmaßen erforderlich. Allerdings scheute man oft den Aufwand an Zeit und Geld hierfür.

 

Nicht selten wurde deshalb die Eisenbahntrasse um das Hindernis herumgelegt. Die Erbauer heutiger Schnellfahrstrecken haben diesbezüglich weniger Auswahl, da die angestrebte hohe Geschwindigkeit ein möglichst gerades Gleis sinnvoll macht. Allerdings stehen heute auch moderne Arbeitsgeräte im Einsatz, die mit kleineren geologischen Hindernissen nicht viel Federlesen machen. Für den Modellbahner bedeutet dies, dass er in Abhängigkeit von Epoche und Gleisführung jeweils für ein glaubhaftes Szenario sorgen kann.

 

Auszug aus dem Band der neuen Modellbahn-Bibliothek von Klaus Eckert:

Brücken, Mauern und Portale

Kunstbauten in verschiedenen Ausführungen schmücken die H0-Anlage

Bestellnummer 581316

 

Zum Autor:

Klaus Eckert, Jahrgang 1961, verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter, genoss schon als kleiner Junge an der Hand seines Vaters die Spaziergänge zum örtlichen Bahnhof, um dort „Eisenbahn zu schauen“. Damals verkehrten noch so beeindruckende Loks wie die V 200 in seiner Allgäuer Heimat. Die Eltern zeigten Verständnis für dieses Interesse und bedachten den Filius ab und an mit Märklin-H0-Modellen und Zubehör, sodass im Laufe der Zeit die erste Anlage entstehen konnte. Während seines Studiums an der LMU in München absolvierte Klaus Eckert ein Volontariat in einem Eisenbahn-Fachverlag, war später auf diesem Gebiet als Redakteur tätig und gründete schließlich einen eigenen Verlag. Seither entstanden mehrere große H0-Anlagen, bei denen der Autor auf eine möglichst naturnah wirkende Landschaftsgestaltung Wert gelegt hat. Die „große Eisenbahn“ dokumentiert er seit über 25 Jahren fotografisch, vorzugsweise im Alpenraum. Dabei sind viel beachtete Bildbände entstanden.