​Blick in diese Ausgabe


Modellbahn Schule 34 - Plastikwelt

Kunststoffe und ihre Anwendungen in der Modellbahnwelt

100 Seiten im Großformat 22,5 x 30,0 cm, Klebebindung, rund 200 Abbildungen und Skizzen

Erscheinungstermin: 13.04.2016

Printausgabe
Best.Nr.: 920034

12,00 €

eBook
Best.-Nr.: 920034-e

10,99 €

Kunststoffe sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Die meisten Lokomotiven und Autos und viele Bausätze für die Anlagengestaltung bestehen überwiegend aus Kunststoff. Obwohl alternative Materialien wie Karton oder Messing in einigen Fällen den Kunststoff abgelöst haben, bleibt dieser Produktionsstoff weiterhin alternativlos.

Doch Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Je nach Verwendungszweck werden die Rezepturen der Kunststoffe unterschiedlich gemischt, um so perfekte Eigenschaften zu erhalten. Wo sich welcher Kunststoff verbirgt und wie man als Bastler damit umgehen kann, verrät die Modellbahn-Schule im Schwerpunktthema.

Zu den Kunststoffen zählt auch Resin. Bausätze dieser Art sind detailreich, benötigen jedoch ihre eigene Art des Zusammenbaus. Das man mit diesem sogenannten Gießharz auch selbst Bauteile anfertigen kann, ob als Ergänzung zu eigenen Umbauten oder zur kompletten Nachbildung neuer Modelle, zeigt ebenfalls die Modellbahn-Schule

Neben dem Schwerpunktthema bereichern weitere faszinierende Artikel namhafter Modellbauer die neuste Ausgabe:

Der legendäre Rheingold war stets mit modernem Wagenmaterial ausgestattet. Viele Grafiken zeigen die werden Zugreihungen und typische Lokomotiven aller Epochen, um den Zug seiner Zeit entsprechend perfekt im Modell umsetzen zu können.

Gerd Majer war ein begnadeter Gebäudebauer und bildete seit 2004 im Maßstab 1:87 deutsche Burgen mit einfachen Mitteln nahezu perfekt nach. Ein Rückblick zeigt sein Lebenswerk.

Auf einfache Mittel greift auch Udo Schlemmer zurück, wenn er dutzende von Weinstöcke für seine Weinberge nachbildet. In der Modellbahn-Schule zeigt er seine Vorgehensweise.

Auszüge aus unserem Inhalt

  • Editorial

Schwerpunkt: Kunststoffe

  • Künstliche Welt: Plastik hat unsere Modellwelt längst erobert. Dieser Werkstoff steckt praktisch in fast allen Modellen und ist auch aus dem Modell- und Anlagenbau nicht wegzudenken.
  • Wahl der Paste: Je nach Aufgabe und Einsatzbereich fällt die Wahl auf unterschiedliche Kunststoffe, denn jeder Kunststoff hat seine ganz spezifischen Eigenschaften, die ihn im Alltag auszeichnen.
  • Verschweissen: Nur wenige Kunststoffe lassen sich vernünftig kleben und diese werden überwiegend bei den Plastikmodellen eingesetzt. Dennoch gibt es einige Spielregeln, die man beherzigen sollte, um zu guten Ergebnissen zu kommen.
  • Stichelei: Mit einem Stichel kann man wunderbar die Plastikoberflächen nach eigener Vorstellung bearbeiten. Ihn selbst anzufertigen, ist kein Hexenwerk, wie Jörg Chocholaty zeigt.
  • Kein Haus von der Stange: Polystyrol ist der Werkstoff, aus dem unsere Plastikhäuser bestehen. Im Modellbau ist er ein dankbares Material, das sich sehr leicht bearbeiten lässt und zu Unikaten führt.
  • Neues Makeup: Die Auswahl an durchaus variantenreichen Siedlungshäusern gleichen Grundtyps ist begrenzt. Doch mit Polystyrol teilen lassen sich eigene Kreationen leicht herstellen.
  • Leben einhauchen: Bei den meisten Gebäudemodellen sind Fenster und Türen leider optisch ein Schwachpunkt, den es zu beheben gilt..
  • Die Kunst des Giessens: Mit Gießharz lassen sich in Kleinserie solche Bauteile herstellen, die es so nicht gibt. Dazu benötigt man aber eine Silikonform.
 

Liebe zum Detail

  • Lebenswerk: Im Dezember 2015 verstarb Gerhard Majer, der bekannte Burgenbauer und Autor der Modellbahn-Schule. Erst im Rückblick erkennt man seine enorme und vor allem ausdauernde Schaffenskraft, die stets aufs Neue einmalige Modelle entstehen ließ.

Landschaft

  • Wein von der Stange: Udo Schlemmer stand vor dem Problem, innerhalb begrenzter Zeit für ein Schaustück jede Menge Rebstöcke darstellen zu müssen. Lesen Sie, wie er das gemeistert hat..

Schienenfahrzeuge

  • Moderne Farben: In diesem Beitrag zeigt Guiseppe Vitali mit den Farben von True Earth, wie kinderleicht das Verschmutzen mit Acryllacken selbst für Anfänger von der Hand gehen kann.

Strassenverkehr

  • Rappelfläche: Jeder möchte auf seiner Modellanlage Kopfsteinpflasterstraßen verlegen, obwohl sie im Straßenverkehr beim Vorbild weniger beliebt sind. Die Marktübersicht zeigt das aktuelle Angebot in der Nenngröße H0.

Werkstatt

  • Holz verwittern: Plastikteile mit Holzimitat sehen auf keinen Fall wie echtes Holz aus. Da helfen erst eine komplette Bemalung mit matten Farben und eine individuelle Alterung, um aus Plastik scheinbar Holz werden zu lassen.
  • Reisserische Arbeit: Ein Parallelreißer ist im Modellbau ein sehr nützliches Werkzeug für die Darstellung von Linien. Aus einem in die Jahre gekommenen Feinmessschieber lässt sich rasch ein solches Werkzeug selbst herstellen.

Elektrik

  • Moderniesierung: Die heute angebotenen niedrigpreisigen Lokmodelle überzeugen durch ihr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Möchte man aber mehr digitale Features, kann man auf Umrüstsätze zurückgreifen und sie problemlos einbauen.

Schlusslicht

  • Modellbahn im Rückblick: Interessante Neuerscheinungen und auffällige Trends in der Szene.
  • Impressum

Diese Ausgabe können Sie auch online in unserem Bahn-Kiosk für Tablets und Smartphones erwerben. Erst stöbern, dann lesen! Mit kostenfreier Heft-Vorschau.

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Datum: 04.05.2016

Unter dem Schwerpunktthema „Kunststoffe“ wird auf die in der Modellbahnwelt häufig verwendeten „Plasten“ eingegangen und deren Verwendung bei den Modellbahn-Herstellern aufgezeigt. Ein weiterer Abschnitt des Sonderheftes befasst sich mit dem „Verschweißen“, also dem verkleben der Kunststoffe. Sehr deutlich wird in diesem Kapitel, dass es nicht einen Universal-Klebstoff gibt, sondern für viele Klebearten den jeweils Geeigneten. Anschließend befassen sich die Autoren mit der Bearbeitung und Umgestaltungsmöglichkeit von Kunststoff-Teilen mit Sticheln, Sägen, Bastelmessern usw.. Auch die Abwandlung durch Hinzufügen von Teilen oder dem Verputzen einer Mauerwand erläutern die Verfasser. Ebenso wurde ein Kapitel über die farbliche Nachbehandlung nicht vergessen. Ein weiterer Abschnitt des Heftes befasst sich mit dem Gießen von Modellen mittels Gießharz und der weiteren Behandlung dieser Gußmodelle. Ergänzt werden die Schwerpunktthemen noch durch einen Abriss zur Herstellung von Weinreben und dem Vorstellen von True Earth-Farben und deren Anwendung. Im Gedanken an den kürzlich verstorbenen Modellbauer Gerhard Majer stellt die Modellbahn-Schule im Heft noch einmal einige seiner beeindruckenden Werke in Wort und Bild vor. Fazit: Ein nicht nur für Modellbahner hochinteressantes Heft, welches die Verwendung von Kunststoff sehr gut erklärt. Sollte in keiner Modellbahn- und Modellbau-Sammlung fehlen. Empfehlenswert