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​Blick in diese Ausgabe


Die Zackenbahn

Schlesische Gebirgsbahn im Modell

92 Seiten, Großformat 225 x 300 mm, über 150 Abbildungen, Klebebindung, inkl. Video-DVD (Laufzeit ca. 85 Minuten)

 

Erscheinungstermin: 09.12.2015

DVD
Best.Nr.: 941502

12,50 €

eBook
Best.-Nr.: 941502-e

8,99 €

Die Nebenstrecke von Hirschberg im Riesengebirge hinauf über Oberschreiberhau nach Josephinenhütte und Jacobsthal sowie der Anschluss an die Zahnradbahn von Tannwald im Grenzbahnhof Polaun ist als Vorbild und Modell-Präsentation das Thema der neuen MEB-Spezial-Ausgabe. Nach einem Exkurs in die Geschichte der „Zackenbahn“, wie die Nebenstrecke unter Eisenbahnfreunden mehr bekannt ist, wird auch die heutige Geschichte der 1945 unterbrochenen und heute, wie ein Wunder, wieder durchgängig befahrbaren Strecke beleuchtet.

Der Schwerpunkt ist aber die Präsentation einer bemerkenswerten H0-Anlage, die Rolf Neidhardt in mehrjähriger Arbeit geschaffen hat. Die beiden dort originalgetreu nachgebildeten Bahnhöfe Josephinenhütte und Jacobsthal verbindet ein für die Zackenbahn typischer Abschnitt und die Passage des bekannten Moltke-Einschnitts mit dem höchsten Signalmast Deutschlands.

Betrieben wird die Anlage mit Eigenbaumodellen, Produkten von Kleinserienherstellern (nicht nur einem Rübezahl, wo auch Brawa mit seinem Serienmodell vertreten ist) und einem ebenso authentischen Personen- und Güterwagenpark aus den Programmen von Roco, Fleischmann, Piko und Brawa. Prunkstück der Anlage ist eine bis ins Detail dem Vorbild gleichende Eigenbau-DRG Fahrleitungsanlage. Landschaftsbau und Gebäudeeigenbau mit Zuhilfenahme von Artikeln der Zubehörhersteller Heki, Noch, Mininatur, Preiser und Auhagen werden in der Präsentation nicht vergessen.

Auszüge aus unserem Inhalt

Editorial

Inhalt

Impressum

Rübezahl-Duett, Oberleitungs-Monumente

  • Der ET 89, der „Rübezahl“, wurde speziell für den Einsatz auf den schlesischen Gebirgsbahnen gebaut. Die Überreste des einstigen elektrischen Betriebes hatten sich bis in unsere Tage erhalten und wurden teilweise bei der Strecken-Reelektrifizierung genutzt.

Schlesiens romantische Gebirgsbahn

  • Preußens höchste Gebirgsbahn hat eine wechselvolle Geschichte. Die Strecke von Hirschberg über Schreiberhau nach Polaun (Grünthal) ist unter Eisenbahnfreunden als „Zackenbahn“ bekannt. Nicht die Linienführung ist damit gemeint, sondern die Nähe des Flusses Zacken brachte ihr, die hinauf in Rübezahls Reich führt, den Spitznamen ein.

Altbau-E-Loks und moderne ET

  • Teils sehr betagte preußische E-Loks übernahmen den Betrieb und moderne Triebwagenkonstruktionen verbesserten den Reisekomfort erheblich.

Bergaus in Rübezahls Reich

  • Erst auf flachem Terrain im Tal des Zacken windet sich die Nebenstrecke ab Petersdorf am Fuß des Riesengebirges in Schleifen bergauf und macht ihrem Charakter als Gebirgsbahn dann alle Ehre. Eine Zeit- und Streckenreise bis zu den einschneidenden Geschehnissen um 1945.

Unter PKP- und CSD-Regie

  • Mit in zwei Nebenbahnen zweier Bahnverwaltungen aufgeteilter Strecke nahm die alte Zackenbahn zu beiden Seiten des Kamms eine unterschiedliche Entwicklung..

NIcht für möglich gehaltener Neuanfang

  • Im Juli 2002 rollten wieder Züge von Korenov (Polaun) hinüber nach Polen. Eine Wiederinbetriebnahme der Zackenbahn hatte vorher niemand für möglich gehalten.

Eine Riesengebirgsreise in 1:87

  • Rolf Neidhardt hat mit dem Aufbau seiner H0-Riesengebirgsanlage der Zackenbahn im Betriebszustand der frühen 1930er-Jahre ein Denkmal gesetzt. Vorbildgerecht bis ins kleinste Detail realisierte er seinen Modellbahntraum.

Das Prunkstück - Die Oberleitung

  • Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis alle Teile für die vorbildgerecht konstruierte Fahrleitungsanlage verfügbar waren.

Landschaftsgestaltung mit Kulissentrick

  • Ein beim Vorbild anzutreffender Bergrücken dient als optischer Trenner beider Bahnhofsthemen.

Ein Fahrzeug-Feuerwerk

  • Auf der Anlage rollen Industriemodelle sowie Maschinen aus montierten Bausätzen und komplette Eigenbautriebfahrzeuge.

Karton, Holzleisten und Schleifpapier

  • Alle Gebäude auf der Anlage entstanden nach aufgenommenen Maßzeichnungen im Eigenbau.

Höchste Drehscheibe der K.P.E.V.

  • In Josephinenhütte existierte eine Drehscheibe zum Wenden der Schneeräumtechnik.

Kreuzungsstelle Jakbosthal

  • Aus dem geplanten verdeckten Schattenbahnhof entwickelte sichein zweites Bahnhofsprojekt.

Rolf Neidhardt - Ein Modellbaumeister

  • Das Porträt des Erbauers und sein jahrzehntelanges Schaffen.

Haute-Couture unter Fahrdraht

  • Die in Schlesien eingesetzten elektrischen Lokomotiven und Triebwagen werden in der Modellübersicht mit ihrem Vorbild-Fahrzeugsteckbrief präsentiert.

Diese Ausgabe können Sie auch online in unserem Bahn-Kiosk für Tablets und Smartphones erwerben. Erst stöbern, dann lesen! Mit kostenfreier Heft-Vorschau.

Hinweis für alle Abonnenten vom MODELLEISENBAHNER:

2015 erscheinen zwei Spezialausgaben! Diese zweite Ausgabe mit dem Thema "Zackenbahn" ist Bestandteil des großen Abos vom Modelleisenbahner.

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Datum: 08.12.2015

Für das Spezial Nummer 20 verdienen Sie ein Riesenlob. Aus meiner Sicht hat es noch nie ein so wunderschönes Heft in dieser Reihe gegeben. Es sind nicht nur die fabelhaft illustrierten Beiträge zu der exquisiten Modellbahnanlage, meine Freude ist auch dadurch geweckt, weil ich mich in der beschriebenen "'Modellbahnerlaufbahn" von Herrn Neidhardt selber wiederfand. Genauso habe ich vor mehr als 60 Jahren angefangen Material zu suchen und Selbstbau zu betreiben. Leider konnte ich eine solch große Anlage nicht bauen, es fehlte an Platz und auch den damals knappen finanziellen Mitteln. Und wie Sie schreiben ist es jammerschade, daß heute kaum noch ein Jugendlicher mit Handwerkszeug umzugehen versteht. Diesen jungen Leute entgeht die Empfindung, die ein selbstgefertigtes Modell vermittelt. Das ist wirklich schade. Und die beigefügte DVD ist ebenfalls Spitze, als Liebhaber von Dampfloks habe ich später auch zu den alten Elloks gefunden. Auch dafür Dankeschön.