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Die Reichsbahn

Kultobjekt, Zeitmaschine, Dampfparadies

84 Seiten, DIN-A4-Format, Klebebindung

Erscheinungstermin: 01.01.2009 Bitte beachten Sie: Dieses Produkt ist als gedruckte Ausgabe vergriffen.

Printausgabe
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Während im Westen sich alles um den schnellen Konsum drehte und eine Wegwerfmentalität entstand, die Traditionen nicht mehr pflegen wollte, musste man in der DDR den Bestand bewahren, denn Ersatz war nicht so schnell zu bekommen. Was für den einen ein Fluch war, war für den anderen ein Segen: Im Westen wollte man sich gar nicht schnell genug das Rauchen abgewöhnen, im Osten konnte man jedoch auf die Dampflok nicht verzichten. Dieser Rauch lockte nach 1977 verstärkt dampflokhungrige Westler ins Land. Zuerst galten die Loks als lohnendes Ziel, mit jeder Reise mehr in die DDR rückten aber auch das Land und seine Menschen in den Fokus. Begleiten Sie einige namhafte Fotografen in den Osten – auf eine Reise, die in der Vergangenheit lohnenswert war und es auch mit dieser Spezialausgabe des ModellEisenBahner wieder sein wird.

Auszüge aus unserem Inhalt

  • Leben jenseits der Grenze
  • Eine Reise in die DDR war wie eine Reise zu den Wurzeln deutscher (Eisenbahn-)Geschichte.
  • System-Wechsler
  • Hinüber und herüber: Ob Ost-West oder West-Ost, war nicht nur eine Frage des Klassenstandpunkts, erst recht nicht per Bahn in den ersten 25 DDR-Jahren.
  • "Ich bin dann mal drüben"
  • Ab Mitte der 1970er-Jahre wurde die DDR zu dem deutschen Dampflokmekka. Eisenbahnfreunde aus der BRD reisten gerne dorthin und lichteten Land, Loks und Leute ab – Freundschaften bildeten sich.
  • Filmdivas in Schwarz
  • Erich Honecker erlaubte ab 1986 Videokameras in der DDR. Joachim Schmidt ließ sich das nicht zweimal sagen und drehte einmalige Filme.
  • Im Visier
  • Die Eisenbahn ist kein typisches Touristenmotiv. Daher waren Lokfotografen im Blickfeld der Stasi.
  • Plandampf
  • Nach dem Dampflokende 1988 setzte man noch zu DDR-Zeiten wieder Dampfrösser vor Planzügen ein.
  • "Abgesang"
  • In rasendem Tempo neigte sich die DDR nach dem Mauerfall ihrem Ende zu. Die Hatz nach westlichen Produkten verdrängte Besonnenheit und Traditionen.
  • DB + DR = DB AG
  • 49 getrennte Jahre Staatsbahn ließen verschiedene Denkweisen entstehen. Die Reichsbahntradition war bei der Vereinigung am 1. Januar 1994 nicht gefragt.
  • Zum Wohle des Volkes
  • Mit Werbung will man Käufer manipulieren, Ähnliches gilt auch für die Propaganda. Die DDR setzte sie ein, um ihr sozialistisches System zu festigen.
  • Grenzland
  • Die innerdeutsche Grenze war ein Bollwerk. Die Bahn durchfuhr streng bewachte Grenzübergänge.
  • Massen-Bewegung
  • Nach der plötzlichen Grenzöffnung strömten Massen an Menschen in Richtung Bundesrepublik. Dabei war die Eisenbahn das Transportmittel Nummer eins.
  • Das gibt's nicht? Doch!
  • Die betrieblichen Änderungen in den ersten Jahren der DB AG führten zu teils kuriosen Personenzügen.
  • Auf Augenhöhe
  • Die Modellbahnindustrie der DDR produzierte Modelle mit hoher Detaillierungsqualität auch für den Westen. Sie sorgten im Export für harte Devisen.
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