Italien im Miniatur Wunderland

Der Traum lebt weiter

Die Speicherstadt, an sich schon eine Sehenswürdigkeit, ist dank des Miniatur- Wunderlandes erst recht eine Attraktion. Als neues i-Tüpfelchen bereichert nun ein Italien-Teil das MiWuLa.

 

Die riesige Kuppel sticht sofort ins Auge. Unweigerlich geht man auf sie zu, sicher wissend, um welches Gebäude Roms es sich handelt: den Petersdom. Drei Schritte weiter entdecke ich das Kollosseum, sehe das Nationaldenkmal des Staates Italien, das „Monumento a Vittorio Emanuele II“, vom Volk despektierlich Schreibmaschine oder Gebiss genannt. Die neue Attraktion im Miniatur-Wunderland (MiWuLa) erwartet die Besucher gleich zu Beginn des Rundgangs. Am frühen Morgen ist das Ensemble noch von weitem zu erkennen. Eine Stunde später kann man nur mehr erahnen, dass hier Italien, der jüngste Anlagenteil, sein muss. In dichten Reihen scharen sich die Besucher um Bella Italia.

 

So ungefähr von Nord nach Süd geht die Reise entlang des Stiefels, beginnend im Landstrich „Cinque Terre“ an der italienischen Riviera. Das Örtchen Riomaggiore haben sich die MiWuLa-Planer herausgepickt, mit seinem markanten Bahnhof, dessen Bahnsteige am Anfang und am Ende jeweils im Tunnel verschwinden, eine einzigartige Konstellation und ein herausragendes Modellbahnmotiv. Wie aus dem Fels gehauen wirken die bunten Häuschen. Keines gleicht dem anderen. Dass das Vorbild-Örtchen zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, verwundert nicht.

 

Die Begeisterung wächst stetig und ich spüre, wie sich in meinem Kopf ein schlichtes „Wow“ formuliert. Sie haben es wieder geschafft. Das Team um die beiden MiWuLa-Erfinder Frederik und Gerrit Braun hat sich erneut übertroffen. Immer tiefer dringt der Blick ein, entdeckt immer mehr liebevoll gestaltete Details und perfekt arrangierte Szenen in dem an felsiger Steilküste gebauten Ort. Ein innerlicher Zwiespalt wächst: zwischen dem Bedürfnis, zu verweilen, alles genau zu erkunden, und der unbändigen Neugier, den Rest Italiens in der Interpretation der Braun-Zwillinge und ihrer Mitstreiter zu entdecken. Von Cinque Terre geht es auf der 1:87-Reise weiter in die Toskana. Eine Nachbildung von San Gimignano steht repräsentativ für eine der bekanntesten und beliebtesten Regionen Italiens. Frederik Braun erklärt: „Wir haben vor vier Jahren angefangen, zu planen. Normalerweise brauchen wir dafür so drei Monate. Gerd Dauscher (Chefmodellbauer des Miniatur-Wunderlandes) ist ja eigentlich ziemlich schnell, was das betrifft. Für Italien haben wir allerdings ein Jahr Planungszeit benötigt, weil es extrem komplex war. Bisher waren unsere Abschnitte, bis auf Hamburg, sehr landschaftsgeprägt."

 

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