Die letzte Neue

Vor 60 Jahren ging bei der Bundesbahn eine Epoche zu Ende

Mit der Baureihe 23 endete in West-Deutschland die Dampflokbeschaffung. Am 4. Dezember 1959 nahm die DB mit 23 105 ihre letzte neu gebaute Dampflok in Betrieb. Viele Exemplare waren nicht einmal 20 Jahre im Einsatz.

 

Neun Jahre währte die Ablieferungsphase der Baureihe 23. Für 105 gebaute Exemplare war dies ein üppiger Zeitraum und auch ein Zeichen dafür, dass der Bau der 23 von Beginn an unter besonderen Vorzeichen stand.

 

Die ersten 15 Lokomotiven kamen zu je fünf Exemplaren nach Bremen, Siegen und Kempten im Allgäu, wo sie in Plänen der Baureihen 03, 38.10 und 39 auf teils an spruchsvollen Strecken ihre Leistungsfähigkeit beweisen mussten. Schnell wurde klar, dass die 23 über eine beachtliche Leistung verfügte und dabei wirtschaftlich beim Verbrauch von Kohle und Wasser war.

 

Die 23 erforderte Gespür und Aufmerksamkeit

Der pensionierte Crailsheimer Lokführer Günther Frank erinnert sich noch gut an die 23, die er schon als kleiner Junge schätzte und die er auch als Märklin-Modell besaß: „Die 23 war schon ein ansehnliches Maschinerle“, betont der Schwabe, der viele Jahre später eine der planmäßig letzten Fahrten mit der DB-Neubaulok machen durfte. „Es war zwar keine 01 oder 03, aber wenn es eine gute Lok war, dann hat die 23 beim Anfahren eine 03 oder eine 01 stehen gelassen“, erinnert er sich. „Auch das Anfahren in der Steigung war sagenhaft, etwa wenn man in Brettenfeld in die Steigung nach Blaufelden anfuhr.“ Diese Eigenschaft war in der hügeligen Schwäbischen Alb, in einer der letzten Regionen, in der die 23 fuhren, natürlich vorteilhaft.

 

Sechs Jahrzehnte sind seit der Lieferung der letzten DB-Dampflok, 23 105, vergangen. Im aktuellen Modelleisenbahner blickt Stefan Alkofer zusammen mit Günther Frank auf das Ende der Dampflokbeschaffung in der Bundesrepublik Deutschland zurück.

 

Auszüge aus MEB 4/2019

Vor 60 Jahren endete die Beschaffung

Die letzte Neue

Lok-Poster (Gratis-Beigabe für das 800. Monatsheft seit 1952): Farbige Schnittzeichnung der 23 024, DB (1953) der Lokomotivfabrik Jung, Jungenthal vom Leipziger Grafiker Werner Reiche mit 2’2’T 31-Tender

Die Hessische Landesbahn: Auf Wachstum getrimmt

Schmalspur-Prellböcke: Keiner gleicht dem anderen

=> MEB-Testreport: 65.10 von Gützold, GHE-T1 von Tillig, Klv 12 von Lenz, E 41 von Märklin

=> Werkstatt: Digitalisierung einer Märklin-89

erscheint am 13. März 2019

Best.-Nr.: 901904

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