​Blick in diese Ausgabe


Wendezüge

in Deutschland

100 Seiten im DIN-A4-Format, Klebebindung, ca. 160 Abbildungen

 

ISBN: 978-3-89610-395-6
Autor: Konrad Koschinski
Erscheinungstermin: 11.12.2014 Bitte beachten Sie: Dieses Produkt ist als gedruckte Ausgabe vergriffen.

Printausgabe
Best.Nr.: 711501

15,00 €

eBook
Best.-Nr.: 711501-e

13,99 €

Wenn Lokomotiven im Reisezugdienst am Endbahnhof nicht ans andere Zugende umsetzen müssen, vereinfacht dies den Betriebsablauf beträchtlich. In Deutschland begann das Zeitalter der Wendezüge 1936 auf der Strecke Hamburg – Lübeck mit den legendären Doppelstockgarnituren der Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE).

Die Bundesbahn forcierte diese Betriebsart und wandte sie zunächst vor allem im Vorortverkehr an. In den1950er Jahren wurden u.a. V 36, E 44 und 78er für den Wendezugdienst ausgerüstet, viele neue Lokbaureihen waren später bereits ab Werk entsprechend ausgestattet. In der DDR verlief die Entwicklung anfangs nicht so stürmisch und nahm erst Ende der 1960er Jahre richtig Schwung auf. Dass schließlich sogar im Fernverkehr geschobene Züge Einzug hielten – mit Tempo 200 –, war das Verdienst der DB AG.

Die reich bebilderte Sonderausgabe der Eisenbahn-Journal-Redaktion stellt die Vielfalt der Steuerwagentypen der deutschen Staatsbahnen vor und zeigt zahlreiche unterschiedlich zusammengestellte Zuggarnituren mit Lokomotiven aller drei Traktionsarten. Fachautor Konrad Koschinski befasst sich nicht nur kompetent mit der abwechslungsreichen Geschichte der Wendezüge in Ost und West bis zur Gegenwart, sondern erläutert auch grundlegende Fachbegriffe und informiert über die wichtigsten Vorschriften für den Wendezugbetrieb.

Auszüge aus unserem Inhalt

Editorial

Galerie

Mit dem Ende voraus

Die ersten Wendezüge bewähren sich ab 1936 bei der Lübeck-Büchener Eisenbahn

Wendezüge der Bundesbahn

1950 beginnt in Hamburg die Ära der Vorortzüge mit indirekt gesteuerten Dampflokomotiven

Detailfragen

Befehlsgeräte, Steuerkabel, Zugstärken: Technik kompakt erklärt

Auftakt mit V 36

Vom Wendezugbetrieb mit V 36 bis zu den x-Wagen der S-Bahn Rhein-Ruhr

Rasende Telefonzellen

„Besenkammern“ und „Hasenkästen“: Erinnerungen an einen engen Arbeitsplatz

Wendezüge der Reichsbahn

Richtig in Schwung kommt der Einsatz von Wendezügen erst ab Mitte der 1960er Jahre

Digital anstatt analog

Die DB AG setzt auf Doppelstöcker und führt Tempo 200 für geschobene Züge ein

Quellen

Impressum und Vorschau

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