​Blick in diese Ausgabe


Blick in diese Ausgabe

VT 95 - 98

Der Uerdinger Schienenbus

92 Seiten im DIN-A4-Format, ca. 140 Abbildungen, Klammerbindung

ISBN: 978-3-89610-355-0
Autor: Andreas Kabelitz, Malte Werning
Erscheinungstermin: 19.01.2012

Printausgabe
Best.Nr.: 531201

12,50 €

eBook
Best.-Nr.: 531201-e

10,99 €

Ungefähr gleichzeitig mit der im Jahr 1949 erfolgten Gründung der Deutschen Bundesbahn entwickelte die Waggonfabrik Uerdingen die Prototypen eines Schienenbusses, die 1950/51 von der DB getestet wurden. Der enorme Kostendruck bei der jungen DB bildete die Grundlage für die beispiellose Erfolgsgeschichte des „Uerdingers“, der nach Änderung einiger Details in Serie beschafft wurde.

Bis 1955 stellte die DB 584 einmotorige Schienenbusse der Reihe VT 95 in Dienst, denen zwischen 1955 und 1965 noch 340 zweimotorige der Reihe VT 98 bzw. der Zahnradvariante VT 97 folgten. Hinzu kamen insgesamt 1227 Bei- und Steuerwagen sämtlicher Bauarten, die später abgeleitete Variante des Regelturmtriebwagens sowie Schienenbusse für Privatbahnen in Deutschland und Bahngesellschaften im europäischen Ausland.

Niemand hätte voraussagen können, dass die ursprünglich für 15 Jahre Nutzungsdauer ausgelegten Fahrzeuge bis in das Jahr 2010 hinein im planmäßigen Einsatz stehen würden. Eine stattliche Anzahl Schienenbusse ist bei Museums- und Touristikbahnen erhalten und bietet noch immer den markanten Sound der Büssing-Motoren.

Die Sonderausgabe des Eisenbahn-Journals lässt mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Bildern und einem informativen Text die über 60-jährige Geschichte der Schienenbusse von der Entwicklung bis in die Gegenwart Revue passieren.

Auszüge aus unserem Inhalt

  • Editorial 
  • Galerie
  • Omnibusse auf Schienen: Umbauprovisorien und die Entwicklung des Leichtbaus
  • Die Vorserienwagen VT 95.9: Uerdingen entwickelte 1950/51 die ersten Vorausfahrzeuge für die Deutsche Bundesbahn
  • Der Serienbau: VT 95.91, VT 97 und VT 98: Zwischen 1952 und 1965 rollten die roten Schienenbusse vom Band
  • Zwischen Husum und Radolfzell: Fast 50 Jahre lang standen die Uerdinger bei der DB und der Deutschen Bahn AG im täglichen Einsatz
  • Schienenbusse für "Dritte": Einige Wagen wurden direkt an Privatbahnen und Werkbahnen geliefert, zahlreiche weitere machten ab 1993 eine zweite "Karriere" bei Privaten
  • "Uerdinger" in aller Welt: Ein Erfolgsmodell erobert die Welt: Von Österreich bis Uruguay ist der Schienenbus zu finden
  • Interna - Schienenbusse als Dienstfahrzeuge: Neu- und Umbauten: Als "gelbe Helfer" sorgen Schienenbusse im Hintergrund für reibungslosen Bahnbetrieb
  • Der Knattermax: Anekdoten aus dem Betriebsalltag
  • Museums-"Schoms": Bei Museumsbahnen und Eisenbahnmuseen
  • Gartenlauben und Pommesbuden: Was man mit einem Schienenbus alles machen kann ...
  • Verbleibsstatistik: Bekannte Verbleibe der DB-Schienenbusse
  • Verzeichnisse: Abkürzungen, Literatur- und Quellenangaben
  • Fachhändler-Adressen
  • Impressum & Vorschau
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Datum: 20.05.2016

Bin Anfang der 60'er-Jahre in Lüneburg einmal mit diesem Fahrzeug gefahren. Ein tolles Erlebnis. Seitdem gibt es den Uerdinger in verschiedenen Versionen auf meiner Modelleisenbahnanlage. Zum Glück haben die Berliner Eisenbahnfreunde einen Trieb- und Beiwagen vor dem Verschrotten gerettet, die für Sonderfahrten genutzt werden. Ich glaube, einmal ist dieser Verein noch zu Reichsbahnzeiten mit dem Triebwagen von Berlin nach Hannover gefahren.