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EJ V200 der DR "Taigatrommel"

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Wohl kaum eine Lokbaureihe hat so viele Spitznamen wie die als M62 vom russischen Herstellerwerk Lugansk bezeichnete Großdiesellokomotive: "Taigatrommeln" nannten Anwohner in der damaligen DDR die infernalisch lärmenden Güterzugmaschinen, in Tschechien spricht man auch heute noch von "Sergejs" und den Polenwaren die Maschinen als "Gagarins" geläufig.

Mehr als 7000 dieser "Wummen" sind in über 30 Jahren gebaut worden, teils als Einzelloks, teils als Sektionen mehrteiliger Giganten des Schienenstrangs. Damit zählt die M62 zu den erfolgreichsten Lokomotivkonstruktionen überhaupt. Bei Beginn der Großserienfertigung eigentlich schon nicht mehr up to date, hat sie sich noch während des Produktionszeitraums einen legendären Ruf erworben. Bei Eisenbahnfreunden genießen M62 & Co. heute Kultstatus, Eisenbahngesellschaften schätzen sie nach wie vor als zuverlässiges Traktionsmittel - Ende der Geschichte offen.

Dabei hat es noch vor zehn Jahren gar nicht so ausgesehen. Als die Deutsche Bahn AG am 21. Dezember 1994 die zuletzt als 220 bezeichnete Baureihe offiziell verabschiedete, galt der Einsatz dieser Kraftpakete aus Lugansk in Deutschland gemeinhin als beendet. Als Hirngespinst wäre fraglos die Prognose abgetan worden, viele "Wummen" aus dem Ausland würden eines Tages im Dienste deutscher Privatbahnen auf Gleisen der DB AG Einzug halten und frühere DR "Taigatrommeln" dorthin zurückkehren. Aber genau dies ist geschehen.

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