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EJ Die V100 DB und DR

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Keine andere Diesellokbaureihe ist in einer derart großen Zahl von Unterbauarten beschafft worden wie die V 100. Diese Vielfalt rührt von der recht vielgestaltigen Motorisierung her, bei der Steilstreckenlokomotive der Gattung V 100.23 (Baureihe 213) von dem zusätzlichen Einbau einer hydrodynamischen Bremse.

Erschwerend kommt hinzu, daß die Maschinen der DB im Jahre 1968, die der DR im Jahre 1970 in einer weiteren Umnummerung in den gemeinsamen deutschen Nummernplan eingereiht wurden - und das alles bei Fahrzeugen, die sich äußerlich betrachtet kaum voneinander unterschieden und nur an ihren Loknummern auseinanderzuhalten waren.

Die Baureihe V 100 der DB ist eine systematische Weiterentwicklung der ersten 1952 in Dienst gestellten Mehrzwecklokomotiven der Reihe V 80 mit Gelenkwellenantrieb. Nach Auswertung der mit der V 80 gesammelten Erfahrungen ergab sich für die ebenfalls als Universallok geplante V 100 eine ganze Reihe neuer Konstruktionsrichtlinien. Es standen ausgereifte Antriebsmaschinen mit einer Gebrauchsdauerleistung von 1100 PS zur Verfügung. Motoren mit 1350 PS befanden sich in einem Stadium, das baldige Serienfertigung erwarten ließ.

Nach der Erprobung der sieben Prototypen stand fest, daß mit der V 100 eine Lokomotivbauart entstanden war, die alle Voraussetzungen erfüllte, um die Ablösung alter Dampflokbaureihen einleiten zu können.

Von der V 100 “Ost” hat Hennigsdorf mehr als 1000 Exemplare gefertigt - für die DR, für Werk- und Industriebahnen sowie für den Export. Die DR hat die V 100 mit und ohne Stufengetriebe erhalten. Mehr als die Hälfte ihres V 100-Bestands hat die Reichsbahn in eigener Regie mit leistungsstärkeren Motoren ausgestattet. Eine farbig gestaltete Übersicht erleichtert das Zurechtfinden bei den vielen Unterbaureihen der V 100 "Ost”.

In den letzten Jahren haben beträchtliche Verkehrseinschränkungen und neue Strukturen im Nahverkehr nun auch schon viele Diesellokomotiven entbehrlich gemacht. Aus der V 100-Familie war hauptsächlich die Baureihe 211 betroffen. Für viele Exemplare gab es jedoch eine Rettung vor dem Schneidbrenner, denn eine stattliche Anzahl der von der DB ausgemusterten Maschinen konnte an neue Eigner verkauft werden.

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