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EJ DB-Dampf pur I

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Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierten im Bahnbetrieb noch die Dampflokomotiven, von denen viele schon ein hohes Dienstalter aufwiesen. Im Dezember 1949 wurde deshalb ein Neubauprogramm beschlossen. Mit den Schlepptenderloks 23 001 und 002 sowie den Tenderloks 82 001 bis 006 nahm die DB im Dezember 1950 die ersten nach neuen Baugrundsätzen gefertigten Fahrzeuge ab.

Die große Beanspruchung der Triebfahrzeuge führte vermehrt zu Ausfällen und viel Aufwand für Instandsetzungen. Zusammen mit den Personalkosten verschlechterte dies die Wirtschaftlichkeit von Dampflokomotiven noch mehr. Bald zeichnete sich der Strukturwandel in der Zugförderung ab. Verschiedene Baumuster von Diesel- und Elektrolokomotiven standen bereits für die Erprobung zur Verfügung. 1955 begann die Serienfertigung von Dieselloks für den Rangier- und Streckendienst. Wenig später kamen auch leistungsstarke Elloks einer neuen Fahrzeuggeneration in stetig wachsender Stückzahl im Reise- und Güterzugverkehr zum Einsatz.

Im Jahre 1956 beschloß die DB-Hauptverwaltung, keine weiteren Aufträge zum Bau von Dampflokomotiven mehr zu erteilen. Bis Ende 1958 waren fast alle Neubaulokomotiven ausgeliefert. Mit einer letzten Lieferserie der Baureihe 23, den Fahrzeugen 23093 bis 105, endete im Dezember 1959 die Dampflokbeschaffung der DB.

Doch noch versahen fast 9000 Dampfloks in allen 17 damals existierenden Bundesbahn-Direktionen Dienst auf 30 796 km Strecke. Der Bestand gliederte sich einschließlich der Schmalspurfahrzeuge in 72 Baureihen. Ende 1960 waren nur noch 7226 Maschinen vorhanden, als 1968 der neue Nummernplan in Kraft trat, lediglich noch 2506. Acht Jahre später dampften gerade noch 59 Maschinen. In den letzten davon erloschen am 26. Oktober 1977 die Feuer.

Die Trilogie *DB-Dampf pur” berichtet vom Einsatz der Dampflokomotiven ab 1959. In Teil 1 werden die Direktionen Frankfurt/M., Karlsruhe, Mainz, Saarbrücken, Stuttgart und Trier behandelt.

Nicht überall waren Fotografen damals willkommen. Besuche in Bws scheiterten mitunter noch an überholten Vorschriften, und selbst in den der Öffentlichkeit zugänglichen Bahnhofsbereichen war man mit der Kamera nicht immer gern gesehen. Trotzdem ist es engagierten Eisenbahnfreunden gelungen, mit eindrucksvollen Aufnahmen Erinnerungen wachzuhalten und ein Kapitel deutscher Lokomotivgeschichte zu dokumentieren.

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