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EJ Bahnen der Region Mont-Blanc

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Den Anfang einer losen Reihe über die Bahnen in den französischsprachigen Westalpen macht diese Berichterstattung über die Mont-Blanc-Region, wo im schweizerisch-französischen Grenzgebiet gleich mehrere außergewöhnliche Schmalspurbahnen verkehren. Gleichzeitig werden auch die abzweigenden Bergbahnen beschrieben, die zum Emosson-Stausee, dem wildromantischen Eismeer oberhalb von Chamonix, und bei St.Gervais ins Wander- und Skigebiet am Bionnassay-Gletscher führen. Hier überwinden auf engstem Raum eine ganze Reihe unterschiedlicher Bahntechniken die geographischen Probleme: Von der Zahnstange über die Stromschiene, von der steilsten, im Zweiwagensystem betriebenen Standseilbahn der Welt bis zur Panoramabahn mit 600 mm Spurweite findet der Eisenbahnfreund vielerlei Sehenswertes und eine Menge Objekte für das Videofilm-Archiv und das Fotoalbum. Besprochen wird auch die Walliser Regionalbahn Martigny - Orsières (MO), Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Großen St. Bernhard-Pass oder zum vielbesuchten Sportferienort Verbier.

Der Mont-Blanc (4807m ü.d.M.) als höchster Berg der Alpen übte immer schon eine große Anziehungskraft aus. Früher waren es vor allem Alpinisten, welche die unzähligen Gipfel seines gewaltigen Felsmassivs auf anspruchsvollen Routen bezwingen wollten. Sie nahmen die Strapazen der Anreise mit Pferd, Kutsche oder zu Fuß gerne in Kauf, um die Ausgangsorte Chamonix, Argentière und Courmayeur zu erreichen. Es wurde den initiativen Geschäftsleuten im Chamonix-Tal aber schnell bewusst, dass zur Beförderung eines größeren Touristenstromes bequemere Verkehrsmittel eingerichtet werden mussten. So entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Bahnen, welche ihre Erschließungsaufgaben trotz zunehmender Konkurrenz des Individualverkehrs auf der Straße noch in heutiger Zeit zufriedenstellend erfüllen. Mit dem Mont-Blanc-Express ist es inzwischen gelungen, die Ferienregionen im Schweizer Trienz-Tal und im französischen Chamonix-Tal möglichst optimal zu vermarkten. Die seit 1997 angebotene Direktverbindung zwischen dem Walliser Bezirkshauptort Martigny, dem Sportzentrum CHampnix und dem Badekurort St.Gervais-Le Fayet knüpften zwei interessante Bahnstrecken mit technisch unterschiedlicher Entwicklungsgeschichte enger zusammen.

Zeitgemäß aufgearbeitetes Rollmaterial älterer Technik kommt heute vor allem im Regionalverkehr zum Einsatz. Bei der Schweizer Bahngesellschaft Martigny-Châtelard (MC) konnten selbst ausgewählte Fahrzeuge der ersten Generation gerettet werden. Diese im Stil der zwanziger Jahre eingerichteten Elektotriebwagen und Personenwagen stehen unter Obhut des Vereins "Nostalgiezüge des Trient-Tales".

Sie finden auf 90 redaktionellen Seite eine Fülle von Eindrücken und Informationen, die Ihnen bestimmt Appetit auf einen persönlichen Besuch in der Ferienregion Mont-Blanc machen werden. Im Kapitel "Reisevorbereitungen" (am Schluss der Ausgabe) erhalten Sie detaillierte Angaben mit Kontaktadressen für die Planung Ihres Urlaubes

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