International und herausragend

Eisenbahn in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist national wie international ein bedeutender Handels- und Verkehrsplatz. Mit ihrer Hochhaus-Skyline hat die Bankenmetropole ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine derartige Hochhausdichte.

 

Der Frankfurter Flughafen ist gegenwärtig der viertgrößte Passagier- und der größte Frachtflughafen Europas. Seit nunmehr 15 Jahren ist Deutschlands wichtigstes Luftdrehkreuz zudem mit einem ICE-Bahnhof unmittelbar an die Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main angebunden. Der unweit der Terminals gelegene Flughafen Fernbahnhof mit seiner futuristisch anmutenden Überbauung ermöglicht den direkten Übergang von der Schiene zum Flieger und umgekehrt.

 

Für den Schienenverkehr, insbesondere im Fernverkehr, ist Frankfurt wegen seiner verkehrsgünstigen Lage in Deutschland einer der wichtigsten Verknüpfungspunkte. Viele wichtige Fernbahnen laufen hier zusammen. Hochgeschwindigkeitszüge fahren wichtige europäische Metropolen direkt an: Paris, Wien, Brüssel und Amsterdam. Im Herzen der Mainmetropole trifft man wie eh und je auf den altehrwürdigen Hauptbahnhof, der sich wie der berühmte Fels in der Brandung einem Schicksal à la Stuttgart 21 widersetzen konnte. Von dieser Bürde befreit, ist er das geblieben, was er immer war: eine pulsierende Verkehrsdrehscheibe und ein städtisches Aushängeschild. Und zwar genau dort, wo ihn seine Schöpfer ebenerdig errichteten, und nicht im Untergrund. Nach umfassender Sanierung erstrahlt er heute in neuem Glanz, ganz so, wie es sich für einen modernen Großstadtbahnhof gehört.

 

Frankfurt darf sich auch Hafenstadt nennen. Der Frankfurter Hafen gehört zu den zehn größten deutschen Binnenhäfen und besitzt eine eigenständige Hafenbahn. Schließlich wird auf dem Main schnell der Rhein erreicht, eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt.

 

Um den Eisenbahnverkehr im Fluss zu halten, bedurfte es immer auch einer stattlichen Infrastruktur zur Vorhaltung der erforderlichen Triebfahrzeuge. Von der einstigen Herrlichkeit der ehedem fünf eigenständigen Bahnbetriebswerke ist freilich kaum mehr als die Erinnerung geblieben. Die namhafteste Einrichtung war sicherlich das Bw Frankfurt (M)-Griesheim, das nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Taufe gehoben wurde.

 

Natürlich waren es ursprünglich die schwarzen Dampfrösser, mit denen in Frankfurt alles anfing, die der weißen ICE-Flotte unserer Tage gewissermaßen den Weg bereiteten und den Fernverkehr nicht nur in Frankfurt repräsentieren. Just mit dieser Entwicklung erlebte der Standort Griesheim seine Renaissance. Das dort im Jahr 2000 eröffnete moderne ICE-Werk hat mit einem klassischen Bahnbetriebswerk allerdings so gar nichts mehr gemein. Die Eisenbahn in Frankfurt zeigt sich heute von ihrer modernen Seite.

 

Editorial von Udo Kandler

 

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Eisenbahn in Frankfurt am Main

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