Die zweite Generation

Bundesbahn-Fahrzeuge der 60er

Neben den in großer Zahl gelieferten Lokomotiven und Triebwagen der Typenprogramme aus den frühen Bundesbahn- Jahre hielten in den 60er Jahren richtungsweisende Novitäten Einzug. Damit läutete die DB nicht nur den baldigen Dampflok- Abschied ein, sondern bereitete sich auch auf das IC - Zeitalter vor, überwand Systemgrenzen und rüstete sich für neue S-Bahn-Netze.

 

Für die Beschaffung von Elektrolokomotiven blieb bis über 1970 hinaus das Typenprogramm von 1954 maßgebend. Dessen drei Grundtypen E 10/E 40, E 41 und E 50 deckten das geforderte Leistungsspektrum viele Jahre lang weitestgehend ab. Um einige F- und TEE-Züge mit 160 km/h befördern zu können, genügte die Modifikation der E 101 zur Unterbaureihe E 1012. Der verschärften Konkurrenz mit dem Auto und dem Flugzeug ließ sich aber nur mit noch kürzeren Reisezeiten begegnen, was zur Entwicklung der E 03 für Spitzentempo 200 führte. Außerdem gab das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Stromsysteme im grenzüberschreitenden Verkehr Anlass zur Konstruktion spezieller Mehrsystemlokomotiven.

 

von Konrad Koschinski

 

Auszug aus

Ausgabe EJ 11/16

Bestellnummer 511611

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