14.02.2013

Nachtleben

Beleuchtungseffekte über Uhlenbrock-Baustein gesteuert

Illumination mit Glühlämpchen in einem Beleuchtungssockel war gestern. Mit trickreichen Hilfsmitteln der Zubehörhersteller lässt sich heute Leben in die nächtliche Anlage bringen.

 

Modellbahner, die etwas auf sich hielten, präsentierten oft voller Stolz Stellpulte, auf denen ganze Batterien von Schaltern versammelt waren. Damit konnte man die Anlage stadtviertelweise oder gar häuserweise beleuchten. Den Strom für die vielen Glühlämpchen stellten dicke Trafos zu Verfügung.

 

Heute haben die LEDs in alle Bereiche des Modellbaus Einzug gehalten, und auch für die Beleuchtung von Gebäuden sind die kleinen, robusten und stromsparenden Bauteile das Mittel der Wahl. Interessant und realitätsnah wirkt eine Anlagenbeleuchtung aber erst, wenn zusätzliche Effekte zu entdecken sind, sei es das Ein- und Ausschalten der einzelnen Zimmerbeleuchtungen oder die unterschiedliche Art der Lichtquellen. Man denke nur an den allerorten laufenden Fernseher und das kurz aufleuchtende Licht in der Küche, wenn der Fernsehabend mal wieder länger wird.

 

Viele Zubehörhersteller bieten kleine LED-Bausteine an, entweder für den Anschluss an die übliche analoge 16-V-Spannungsversorgung oder für die digitale Ansteuerung. Uhlenbrock bietet für letztere Variante seit einiger Zeit eine „LED-Effektbeleuchtung“ an (Art.-Nr. 67400), deren Hauptbestandteil eine Steuerelektronik (Decoder) ist. Dazu werden vier warmweiße LED-Platinen für den direkten Anschluss an den Baustein geliefert. Diese Platinen sind im Vierer-Pack auch einzeln erhältlich, zusätzlich in den Farben Weiß (Neonröhren), Blau (Schweißlicht) und Rot (Feuer). Damit sind neben der Beleuchtung von Wohnhäusern auch viele andere Einsatzbereiche denkbar, beispielsweise Industriebetriebe oder auch Fahrzeuge.

 

von A. Bauer-Portner

Auszug aus Digitale Modellbahn 2/2013

(Bestellnummer 651302)

Weitere Infos finden Sie hier